In Indien über Otl Aicher gestolpert, das war der Anfang von allem Gestalten. Die barocke, poetische Seite des Ganzen allerdings wurde mir erst (und spät!–) im intensiven Kontakt mit Ruedi Baur
erschlossen. Wie bei den beiden auch, drängte es mich immer weiter zum Forschen und Schreiben. Dabei Künstlerinnen wie Roni Horn
oder Monster Chetwynd
bewundernd, die zum Konzeptionellen in die Kunst und mit ihr so viel mehr einbringen und aussagen können …
Karl Valentin als tragik-komische Komponente ist sicher auch ein Teil meines Ichs. Dessen Schema von Sigmund Freud
so banal wie genial diese Interaktionen in einem nachfühlen lässt. Allzu viel Protestantisches, schade!–) Schöner natürlich bei Emil
zu sehen – er, das wandelnde Es (mit einem Über-Ich am anderen Ende der Leine). So stellte ich mir früher übrigens den lieben Gott vor. Hier ist aber Maria, weil sonst fast nur Männer da sind – und zeigen, wie die wissenschaftliche Welt geprägt ist, leider!
Sie ist mir doch weit sympathischer.
Leider ist die eigene Leine immer zu kurz und zu lang gleichermaßen. Seit geraumer Zeit prägt Karl Marx aber die Gedanken. Vielleicht, um der Fassungslosigkeit zu begegnen, wenn soziale Gerechtigkeit kategorisch unter die Panzer gerät. Deren Schulden auch ohne einen Schuss erdrücken. Neben ihm sitzt Silvia Federici
übrigens und zeigt, wie »die Frau« das immer als erstes und am stärksten spürt. Puh.
Die wahre Kunst im kurzen Leben – ich gebe zu, ich liebe Mephistopheles aus dem Faust, dem großartigsten Buch – ist letztlich, zwischen zu viel Hoffen und zu früh zu Verzweifeln zu balancieren. Die DDR
übrigens fasziniert mich zutiefst, auch weil deren einstige Bewohnerinnen viel konnten, was heute fehlt. Vielleicht auch deshalb verehre ich Jean-Jaques Rousseau
so sehr, den armen Kerl. Es ist ja einfach, immer nur den Gewinnern zuzujubeln!—)
Alle Bilder wurden über eine KI (ChatGPT) generiert – weil sich alle Technologiefirmen (und je größer, desto weniger) offenbar nicht an Urheber- oder Nutzungsrechte halten müssen. Wohingegen »Normalsterblichen« für jeden Mist eine Abmahnung droht. Es ist ohnehin eine Farce mit den Nutzungsrechten: als Gestalter ist es selten bis kaum (mehr) möglich, das zu »Vermitteln« und gar berechnen, während man für Fotos, die schon zig Mal bezahlt (und einst auch fürstlich vergütet) wurden bis zum Sanktnimmerlein-Tag Honorare/Rechte zu bezahlen sind. Um dem »Recht« genüge zu tun: die Bilder hier sind entweder KI-generiert oder gemeinfrei. Jessasmarie!